Kalldorfer schreiben an Rat und Bürgermeister wegen der Dichtigkeitsprüfung
Kalldorf. Die Kritik an der Dichtigkeitsprüfung hat nun auch das Kalletal erreicht. Bei dem von der Kalldorfer SPD am 1. Nov. durchgeführten Schnatgang spielte das landauf/landab diskutierte Aufregerthema eine nicht unwichtige Rolle. Es sei nicht einzusehen, so die Schnatgänger, dass die Bürger mit hohen Kosten belastet würden, wenn das Ziel des Gestzes – Schutz des Grundwassers – auch einfacher und weniger kostenaufwendig genau so gut erreicht werden könne.
Ein Abwasserrohr müsse, wie ein neuer Erlass zeige, keine absolute Dichtigkeit, eine quasi Wasserrohrdichte haben, sondern eine Fließdichte. Ob diese Durchflussdichte vorhanden sei, könne mit der neuerdings erlaubten Durchflussmengenmessung ohne großen Aufwand festgestellt werden: Ziel Umweltschutz erreicht – unnötige Kosten gespart.
In einem Brief an den Rat und den Bürgermeister erwarten die Schnatgänger nun, dass sich die Gemeinde auf die neue Erlasslage einstellt und sie in der Praxis auch umsetzt.








