Vereinsgemeinschaft Kalldorf
Arbeitskreis Demographie einigt sich auf Arbeitskonzept
Kalldorf. Einen neuen Namen hat sich übrigens der Arbeitskreis bei seiner Sitzung im „Alten Krug“ gegeben: Nun heißt er wegen besserer Verständlichkeit „Arbeitskreis Zukunft“. Dass die Zukunft eines Dorfes nicht nur aus Trauermeldungen besteht, machte der Quartalsbericht von Erhard Arning deutlich. Die Kalldorfer konnten sich nicht nur über das gute Abschneiden beim Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ freuen, auch die Erweiterung der Kindertagesstätte für U3-Kinder macht erfreuliche Fortschritte. Auch das Land lerne offensichtlich um und genehmige in Zukunft einzügige Grundschulen. Bei den Sparkassen und Volksbanken allerdings sei von Umdenken keine Rede. Die Schließung der Zweigstellen habe die Infrastruktur vieler Dörfer vieler Dörfer massiv gefährdet und verursache beim Bürger weiterhin Ärger.Als erstes wollen die Kalldorfer nun versuchen, die Abwärtsspirale bei der Einwohnerzahl anzuhalten. Konkret geht es um die Wiedernutzung leer stehender Gebäude. In dieser Angelegenheit haben Herbert Engelhardt und Alfred Schnülle bereits die Gemeinde angeschrieben und um Aufnahme in das Förderprogramm geworben. Förderprogramme gibt es auch in Vlotho und Hiddenhausen. Der Arbeitskreis will die Fachleute des Programms „Jung kauft Alt“ einladen, ebenso die nordlippische Regionalmanagerin. Auch mit den Besitzern der Immobilien will man Kontakt aufnehmen und die Möglichkeiten sondieren. Schwerpunkt also Nutzung leer stehender Häuser zur Stabilisierung der Einwognerzahlen.
Auch die Beteiligung der Bevölkerung an der Arbeit, die Öffentlichkeitsarbeit, ein attraktives Kulturprogramm, die Sicherung der örtlichen Einkaufsmöglichkeiten und der ärztlichen Versorgung, sowie
des Handwerks will sich der Arbeitskreis demnächst „vor die Brust“ nehmen. Kalldorf, hier bewegt sich was








