Als Gäste in Litauen
Schüleraustausch der Stephan-Ludwig-Jacobi-Realschule Hohenhausen
Hohenhausen/Litauen. Wie alle zwei Jahre fuhr eine Schülergruppe der Stephan-Ludwig-Jacobi-Realschule mit Lehrern und Eltern nach Litauen. Der Besuch der litauischen Schüler im Frühjahr diesen Jahres wurde durch den PAD (Pädagogischer Auslands Dienst Deutschland) finanziell unterstützt. Dadurch war es möglich, dass die „Litauer“ kommen konnten. Der Besuch in Vievis wurde finanziell von der Stiftung "West-Östliche Begegnungen" unterstützt, so dass alle Schülerinnen und Schüler die teilnehmen wollten, mitreisen konnten.
Um nach Litauen zu gelangen, fuhren wir, die Schüler- und Schülerinnen gemeinsam mit Eltern und Lehrern mit dem Zug von Minden aus in Richtung Osten. Als wir am Montag ankamen, empfingen uns unsere Gastfamilien und zeigten uns, wo wir die nächsten fünf Tage wohnen würden.
Jeden Tag haben wir Ausflüge zu verschiedenen Orten gemacht. Am Dienstag schauten wir uns die Schule in Vievis an und natürlich auch den Unterricht. Es war schon interessant, wie dort der Unterricht durchgeführt wurde. Zum Mittag bekamen wir aus der Schulküche ein leckeres litauisches Essen. Gegen Nachmittag besuchten wir das einzige in ganz Litauen bestehende Verkehrsmuseum, welches auch in Vievis beheimatet ist.
Am Mittwoch waren wir in der Hauptstadt Vilnius, wo uns eine Deutschlehrerin (aus Vievis) durch die Stadt führte. Danach durchkämmten wir in kleinen Gruppen die Altstadt. Das Rahmenthema des diesjährigen Schüleraustausches war Energiewirtschaft. Deshalb machten wir am Donnerstag eine Exkursion zum Kraftwerk Elektrénai und zum Pumpspeicherkraftwerk Kruonis. Dort haben wir erfahren, wie die Litauer sich mit Strom versorgen und wie ihr Strom hergestellt wird.
Am Freitag waren wir in Kaunas. Mit einer kleinen Stadtführung ging es in die Altstadt, von wo aus wir wieder in kleinen Gruppen eigene Wege gingen. Am Samstag war Abfahrt nach Palanga, mit einen Zwischenstopp am Berg der Kreuze.
Nach Ankunft in unserem Hotel räumten wir schnell unser Gepäck aus, um an die Ostsee zu gelangen, wo wir auch durch eine Einkaufsstraße wanderten. Als wir am nächsten Tag sehr ausgeschlafen aufwachten und uns satt gegessen hatten, fuhren wir zur kurischen Nehrung und besuchten dort das Thomas-Mann-Haus.
Tags darauf besuchten wir eine Vogelstation, wo uns vorgeführt wurde, wie man Vögel fängt und markiert. Später besuchten wir die Kleinstadt Kleipéda, wo wir wieder die Möglichkeit hatten, uns in Kleingruppen die Stadt näher anzuschauen.
Leider mussten wir dann am nächsten morgen schon nach Sestokai zum Bahnhof aufbrechen, um von dort mit dem Zug über Warschau und Berlin nach Minden zu fahren. Dort wurden wir von unseren Eltern abgeholt.








